Samstag, 20. September 2014

岐路に立つアート 20/09/2014

Um 21:30 war es dann soweit: unter den Augen der Galeristin und Gastgeberin Geisha Birgit  芸者ビルギット  und rund 30 gespannten Künstlern, Kunstkritikern und Kunstinteressierten enthüllte Kurator Frankie G.O.S. Toholi-Wood das erste von 20 Kunstwerken.
Geisha Birgit 芸者ビルギット und Frankie G.O.S. Toholi-Wood

Die Frage, die sich im Vorfeld alle stellten, wie gehen die Künstler das Motto onomoto an. Die gezeigte Spannbreite reichte von abstrakter Malerei über typografischen Symmetrismus bis zur Träsh Installationen im Aussenbereich der Galerie. Einige der KünstlerInnen nahmen onomoto mehr als wörtlich und produzierten Kunst ohne Motor...
Die Künstlerszene im Luki-Luki-Modus

Insgesamt überzeugten die 20 Künstler mit ihren Werken die Kritiker - vom künstlerischen Fauxpas weit und breit keine Spur und der soeben im MoMA New York eingerichtete Müllcontainer für Künstler, die schlechte Kunst produzieren und sie loswerden wollen und sich danach sehnen, ihrem Dasein als mieser Künstler ein Ende zu bereiten, brauchte nicht in Anspruch genommen zu werden. Selbst Reiner S. Schlenki, der nach eigenen Angeben gerade seine Krise als Aktionskünstler bewältigt, schaffte es wieder mit einem Werk der Stilrichtung des typografischen Symmetrismus zu überzeugen, doch davon später mehr.

Die Highlights

Natürlich möchten wir niemand über den Klee loben, aber das eine oder andere soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Sehr überzeugend fanden wir die Neuinterpretation des Abendmahl-Motivs des Freiburger Künstlers Daniel "The Man", der in ausgesprochener Schönheit Bierkronkorken zu einer Flasche wiedervereinigt hat - nicht nur mir hat es den Atem verschlagen.
Abends mal von Daniel


Der wörtlichen Interpretation des Themas onomoto durch Ohne Motor folgten wie bereits erwähnt zwei KünstlerInnen mit ganz unterschiedlichen Ansätzen.
Eine Träsh Installation und eine Collage zum Thema onomoto

Wie bereits 2013 trauten sich wieder zwei Künstler an technisch anspruchsvolle Technikapplikationen heran. Und wie im Vorjahr spielte die Technik bei der Präsentation nicht mit. Wo wir doch gerne erlebt hätten, wie originale italienische Spaghetti dem Exidus in der elektrischen Vase (Blumenvernichter) des Künstlers Lutz gecrushed werden. Auch Zampis Erstlingswerk - ein überdimensoniales Ohr das man hören kann, wollte nicht so wie er, aber beeindruckend haben uns beide Technikwerke dennoch.


Eine gewisse Dramatik nahm der Abend dann an, als Reiner S. Schlenki von seinem künstlerischen Loch berichtet, in das er nach der ARTIK 2013 gefallen ist. Aber die Kunst ist weit und groß und Reiner kam an seinen Scheideweg...aber seht selbst:

Fazit

Die onomoto zeigte wieder, dass die jährlichen Vernissagen der Galerie Kimmig nicht mehr wegzudenken sind aus der Welt der Kunst. Mit immerhin 20 Exponaten und einigen neuen Künstlern wurde wieder ein Rekord geknackt. Daher können wir gespannt sein, was uns 2015 erwartet!

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